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GeWo im Brand Lustenau

Gemeinschaftliches Wohnen
Baugemeinschaft in Gründungsphase

GeWo Im Brand

Ge … steht für Gemeinschaft und erinnert auch an „gehen“ - in Bewegung sein und bleiben

Wo… steht für Wohnen und erinnert auch an „wo“ - ein fixer Ort, wo man was bewirken will, sich niederlässt, ein Stück Erde gestaltet und sich zum zu Hause macht.

Im Brand … steht für den Flurnamen in diesem Teil von Lustenau und erinnert auch an „Brand/brennen“  - Wärme, Leben, Ideen sollen sich entfachen und leuchten.

 

Unser Gemeinschaftswohnprojekt wird auf einer Fläche von 1800 m2 am südlichen Rand von Lustenau (nahe Alter Rhein) entstehen. Gemeinschaft und Nachhaltigkeit sollen dabei die zentralen Leitfäden sein.

Es entstehen 7- 10 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen, verteilt auf 3 Hauptbaukörper. Dazwischen werden überdachte Verbindungswege und ein geschlossener Mehrzweckraum entstehen. Ein Teil der oberirdischen Gebäude soll unterkellert werden. Im Erdgeschoss werden ein Carport als Unterstellplatz für KFZ sowie großzügige Fahrradabstellplätze und eine Werkstatt errichtet.

Mit dem Bauplaner Daniel Zimmermann haben wir einen guten Partner gefunden, welcher die bauliche Koordination übernimmt und bereits Pläne erstellt hat.

 

Als 9köpfige Baugruppe arbeiten wir seit Mitte März zusammen an Themen wie Rechtsform, Kommunikation, Finanzierung, Bau, usw.

Im Juni wird ein Visonsworkshop stattfinden, wo mit externer Begleitung die gemeinsame Vision entstehen soll. Ein weiteres Thema wird eine konstruktive Kommunikationskultur in der Baugruppe sein.

Eine Öffnung für neue Mitglieder ist für Juli/August vorgesehen.

Orientierung, was das GeWo Im Brand werden soll:

Wohnungen: autark - komplett und kompakt für die jeweiligen Bewohner_innen und privater Rückzugsraum mit Terrasse bzw. kleinem Außenbereich.

Gemeinschaft: Gemeinschaftsräume sowie gemeinschaftliche Garten- u. Grünflächen für Begegnung, Entfaltung, praktisches Teilen, …

Gemeinschaftliche Verwaltung: Mitsprache und -arbeit bereits im Bauprozess, offene Kommunikation, Entscheidungen auf gleicher Augenhöhe und im Konsent.

> Hierfür soll in der Anfangsphase eine professionelle Begleitung einbezogen werden.

Gemeinschafts-Grünflächen: Insektenfreundlich, Vielfalt-fördernd, möglichst lärmfrei. Es werden ca. 800 m2 Grünfläche zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung stehen. Hier sollen Spielwiese, Gemüse-/Obst-/Kräuteranbau sowie ein bunter Garten entstehen.

Kultur des regelmäßigen Austauschs und gemeinsamer Jahresfeste

Achtsamer Umgang mit allen Ressourcen: Materialien, Natur, Zeit, Boden, Leben

Vielfalt erwünscht! … sowohl in der Natur als auch bei den Lebensformen

Nachhaltigkeit: Materialien, Energie, Mobilität, Platz … wohl überlegt, Müll-vermeidend, innovativ, enkeltauglich

Verspieltheit in, um und zwischen den Gebäuden - eine große Spiel- u. Lebensfläche für Jung und Alt

Fahrradfreundlich - mit dem Radl bis vor die Haustüre.

noch eine Besonderheit: An das Grundstück grenzt eine unbebaute Fläche von ca. 3000 m2, welche landwirtschaftlich genutzt werden kann (gegen Pacht).

Zeitplan (grob)

2021 Frühjahr: Workshop für Interessierte, in weiterer Folge klare Zu- und Absagen

2021 Sommer: Gründung der Baugruppe, Abklärung Finanzierung, Kauf des Grundstücks, Pläne konkretisieren, gemeinsame Planung der Gemeinschaftsräume, Grünflächen und Wohnungsaufteilung, Auswahl der Baufirmen, Auftragsvergabe …

2022: Bau beginnt, parallel dazu Erarbeitung diverser Gemeinschaftsthemen (Sharing, Verwaltung, Grünflächen-Gestaltung)

Rechtsform, Kosten, Finanzierung

Bereits beim Kauf des Grundstücks sollen alle zukünftigen Bewohner_innen beteiligt sein. Sehr wahrscheinlich ist die Gründung einer juristische Person wie eine Genossenschaft oder Verein, wodurch dem Gemeinschaftlichen dieses Projekts viel Gewichtung zukommt. Gleichzeitig soll gesichert sein, dass die jeweiligen Bewohner_innen über ihre private Wohnfläche weitestgehend frei entscheiden können und das eingebrachte Vermögen sicher ist.

Bei der Finanzierung wird (bei Bedarf) eine Form der solidarischen Unterstützung eingerichtet, was Interessierten mit nicht genügend Eigenkapital eine Teilhabe ermöglichen soll. Dies kann beispielsweise durch Direktkredite erfolgen oder durch verschieden große Einlagen. Jedenfalls soll dies rechtlich bestens abgesichert und geregelt sein. Dafür besteht bereits eine Beratung durch einen Rechtsanwalt.

Wir freuen uns über neue Interessenten!

Die Initiatoren: Martina und Thomas

Kontakt